Informationen zu Deinem Ergebnis:
Delta Typ:
Deltatrinker werden auch Spiegeltrinker genannt. Sie trinken um einen Alkoholpegel aufrecht zu erhalten und so Entzugserscheinungen zu vermeiden. Ein Rausch ist nicht das vorrangige Ziel. Alkoholiker dieser Art wirken nach außen oft unauffällig und funktionieren. Oft legen sie Alkoholverstecke an, um jederzeit die Entzugserscheinungen zu vermeiden zu können. Aber sie haben erhebliche gesundheitliche Risiken (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Polyneuropathie, Korsakow-Syndrom, Krebs) und benötigen professionelle Hilfe für einen Entzug. Sprich mit einer Suchtberatung und Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Ein Entzug ohne medizinische Begleitung (kalter Entzug) kann lebensgefährlich sein!
Gamma Typ:
Du kannst den Konsum nicht steuern und trinkst oft bis zum Vollrausch.
Auch wenn Du noch keine körperlichen Entzugserscheinungen hast, bist Du bereits psychisch abhängig und hast ein sehr starkes Verlangen nach Alkohol.
Eventuell hast Du noch trockene Phasen. Diese werden immer kürzer, bis Du täglich trinkst. Oft treten soziale Probleme (Trennungen, Führerschein, Arbeitsplatzverlust) auf. Du erleidest Filmrisse und kannst Dich an vieles nicht mehr erinnern. Du bekommst erhebliche gesundheitliche Probleme. Gesundheitliche Risiken sind: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Polyneuropathie, Korsakow-Syndrom bis zu Krebs. Für einen Entzug Du benötigst professionelle Hilfe. Sprich mit einer Suchtberatung und Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Ein Entzug ohne medizinische Begleitung (kalter Entzug) kann für Dich lebensgefährlich sein! Durch den extremen Alkoholkonsum kann es zudem zu Alkoholvergiftungen und damit zum Tod kommen.
Epsilon Typ:
Bei Deinen unregelmäßig auftretenden Trinkexzessen erleidest Du einen Kontrollverlust und kannst den Konsum nicht mehr steuern. Das Trinken kann sich dann auch über mehrere Tage oder Wochen erstrecken. Umgangssprachlich wird der Begriff "Quartalssäufer" verwendet.
Du hast aber auch abstinente Phasen ohne Entzugserscheinungen. Es ist eine trügerische Annahme, nicht wirklich vom Alkohol abhängig zu sein, denn irgendwann bekommst Du wieder einen Suchtdruck und trinkst exzessiv. Du hast keine körperliche, sondern eine psychische Abhängigkeit.
Es besteht das Risiko, eine dauerhafte, auch körperliche Abhängigkeit zu entwickeln, die dann zum täglichen Alkoholmissbrauch führen kann. Schwere gesundheitliche und soziale Schäden sind auch so bei nur periodischem Konsum zu befürchten.
Eine Therapie ist für Dich wichtig, denn Du musst dauerhaft abstinent werden. Sie soll die psychische Abhängigkeit bekämpfen und Alternativen aufzeigen.
Sprich mit einer Suchtberatung und Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.
Risko-Konsum:
Tatsächlich könntest Du bei fast täglichem Trinken schon als Alkoholiker im Frühstadium bezeichnet werden. Praktisch täglicher Konsum ist ein Zeichen für eine beginnende Abhängigkeit. Speziell wenn die konsumierte Menge mit der Zeit zunimmt, ist das ein Warnzeichen, dass Du nicht mehr die Kontrolle auf Deinen Konsum hast. Du kannst zu einem dauerhaften Trinker werden, der ein gewisses Alkoholniveau halten muss, um zu funktionieren ("Pegeltrinker","Epsilon Typ") und dabei keine Entzugserscheinungen zu erleiden. Oder Du wirst zum Suchttrinker ("Delta Typ"), der ebenfalls Entzugserscheinungen entwickelt und häufig sehr viel trinkt, weil er die Kontrolle verliert. Wenn Du Dich um Deinen Konsum sorgst, sprich mit einer Suchtberatung und Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.!
Kontrollierte Abhängigkeit:
Du hast bereits Entzugserscheinungen! Auch wenn Du meinst, täglich kontrolliert trinken zu können, bist Du sehr gefährdet, eine noch stärkere Abhängigkeit zu entwickeln. Du bekommst auch so erhebliche gesundheitliche Probleme: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Polyneuropathie, Korsakow-Syndrom bis zu Krebs.
Soziale Probleme können sich für Dich ebenfalls ergeben: Trennung, Führerscheinverlust, Kündigung, verringerte Kontakte. Für einen Entzug Du benötigst professionelle Hilfe. Ein Entzug ohne medizinische Begleitung (kalter Entzug) kann für Dich lebensgefährlich sein!
Durch den extremen Alkoholkonsum kann zudem zu Alkoholvergiftungen und damit zum Tod kommen.
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